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Langlaufwachs zum wachsen der Langlaufski

Das Wachsen des Langlaufski will gelernt sein

Die meisten auf dem Markt angebotenen Wachse für Langlaufski enthalten Komponenten, die auch im Rennsport zum Einsatz kommen. Eine Grundkomponente ist das Flour, welches sehr wasserabweisend ist, gute Gleiteigenschaften hat und auch das Eindringen bremsender Schmutzpartikel verhindert.

Bei Pulverschnee, sehr kalter und trockener Luft sowie scharfen Kristallen empfehlen die Langlaufexperten ein Flüssigwachs. Dies ist im Vergleich zu den so genannten eingebügelten Wachsen zwar besser, hat aber eine nicht so hohe Kilometerleistung.

Die Wachse mit Fluorzusatz benötigen beim Auftragen hohe Aufmerksamkeit, allgemein sollte man im Umgang mit den Heißwachsen sehr vorsichtig sein. Bei der Wahl des Wachses sollten wichtige Faktoren wie Schneekörnung, Temperatur, Feuchtigkeit und auch die Reibung berücksichtigt werden. In der Regel beziehen sich die Temperaturangaben, wenn nicht anders angegeben, auf die Luft im Schatten.

Ein wichtiger Punkt ist die Feuchtigkeit, dabei ist mehr das Klima als die Luftfeuchtigkeit von Bedeutung - natürlich sollte zu erwartende Niederschläge bei der Wachswahl berücksichtigt werden. Sehr wichtig bei der Wahl des richtigen Wachses ist die Körnung des Schnees: Große Probleme beim Wachsen gibt es bei Neuschnee, scharfe Schneekristalle dürfen sich nicht in das Wachs hinein bohren und bei dem heute so oft eingesetzten Kunstschnee muss dem Wachs synthetisches Paraffin zugesetzt werden.